AIC & BIC: Kriterien zum Modellvergleich
Die Informationskriterien AIC (Akaike) und BIC (bayessch) messen die Modellqualität und bestrafen Komplexität, um Overfitting zu vermeiden.
Wie groß muss der Unterschied sein? ΔAIC unter 2 → Gleichstand, nimm das einfachere Modell. 2 bis 10 → das niedrigere ist wirklich besser. Über 10 → eindeutig.
Kernregel: AIC/BIC sind nur beim Vergleich von Modellen auf demselben Datensatz sinnvoll. Dieselben Zeilen, dieselbe Zielgröße — Zeilen hinzufügen oder entfernen macht die Zahlen unvergleichbar.
- Niedrigeres AIC/BIC → besseres Modell. Der absolute Wert sagt für sich nichts aus — es zählt nur der Abstand zwischen zwei Modellen.
- AIC = n·ln(RSS/n) + 2k BIC = n·ln(RSS/n) + k·ln(n)
- BIC bestraft zusätzliche Parameter stärker als AIC
- BIC wählt tendenziell einfachere Modelle
Wie groß muss der Unterschied sein? ΔAIC unter 2 → Gleichstand, nimm das einfachere Modell. 2 bis 10 → das niedrigere ist wirklich besser. Über 10 → eindeutig.
Kernregel: AIC/BIC sind nur beim Vergleich von Modellen auf demselben Datensatz sinnvoll. Dieselben Zeilen, dieselbe Zielgröße — Zeilen hinzufügen oder entfernen macht die Zahlen unvergleichbar.
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Probieren Sie: Fügen Sie eine X-Variable hinzu → Regression erneut ausführen → vergleichen Sie den neuen AIC mit dem alten unter der Tabelle. Ein Rückgang bedeutet, dass die Variable das Modell verbessert.