Gage R&R & MSA (Können Sie Ihren Messungen trauen?)

Bevor Sie Daten vertrauen, fragen Sie: Ist mein Messen verlässlich? Gage R&R (eine Messsystemanalyse) teilt die Gesamtstreuung in zwei Teile:
  • Messstreuung (Gage R&R) = Wiederholbarkeit (gleicher Prüfer, gleiches Teil, wiederholt) + Vergleichbarkeit (verschiedene Prüfer)
  • Teil-zu-Teil-Streuung = echte Unterschiede zwischen den Objekten
Der Messanteil soll klein sein. Die Kennzahl ist %GRR: unter 10 % ist gut, 10–30 % grenzwertig, über 30 % heißt, dass Messmittel oder Methode zu viel Rauschen beitragen, um den Zahlen zu vertrauen. NDC (≥5 ist gut) sagt, wie viele unterscheidbare Teilegruppen das System tatsächlich trennen kann.

Der Gage-Tab hat vier Unter-Tabs — die komplette MSA-Suite:
  • Gage R&R — die obige gekreuzte Studie (Streuung).
  • Bias — messen Sie ein Teil mit bekanntem wahren Wert: zeigt das Messmittel systematisch zu hoch oder zu niedrig?
  • Linearität — ändert sich dieser Bias über den Messbereich (in der Mitte genau, an den Rändern driftend)?
  • Attribut — für Gut/Schlecht-Urteile (nichts zu messen): wiederholen sich die Prüfer, stimmen sie untereinander überein und treffen sie die richtige Antwort? Liefert Cohens Kappa sowie Schlupf- und Fehlalarmraten.
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Probieren Sie: Öffnen Sie den Gage-Tab und nutzen Sie die vier Unterreiter. Für <em>Systematische Abweichung</em>/<em>Linearität</em> brauchen Sie Teile mit bekannten Referenzwerten; für <em>Attributiv</em> brauchen Sie mehrere Prüfer, die dieselben Teile mehrfach bewerten (fügen Sie eine Referenzspalte hinzu, um auch die Richtigkeit zu bewerten).
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